BBQ auf Japanisch – wie funktioniert das?

japanisch grillen

BBQ auf Japanisch

Fragt man jemanden nach einer japanischen Speise, ist die Antwort wahrscheinlich ein Fischgericht. Kaum jemand, würde da unbedingt an eine Mahlzeit mit Fleisch denken. Trotzdem ist Fleisch sehr beliebt in Japan und eine Art dieses zu genießen ist das Yakiniku.

Yakiniku ist japanisch und heißt „gegrilltes Fleisch“. Dieser Name passt sehr gut, denn beim japanischen Barbecue wird jegliches Fleisch auf einem Grill zubereitet. Was unterscheidet es vom amerikanischen Barbecue oder dem herkömmlichen Grillen?

Wir zeigen, worum es sich dabei handelt und wie man es zuhause selber macht.

bbq auf japanisch

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Was sind die Besonderheiten beim BBQ auf japanisch?

Das klassische Barbecue ist eine sehr beliebte Außenaktivität. Das Yakiniku ist hauptsächlich eine Innenaktivität. Tatsächlich ist es so, dass die meisten Japaner dazu spezielle Restaurants besuchen. Glaubt man jedoch, dass das Fleisch fertig an den Tisch geliefert wird, hat man weit gefehlt. Es werden rohe Zutaten bestellt, die man dann selber grillen kann. Die meisten Restaurants bieten „All you can eat“ für einen bestimmten Zeitraum an, dass heißt man kann in dieser Zeit soviel essen, wie man will. Meist gibt es einige Variationen von Fleisch und Gemüse, zwischen denen man bei der Bestellung wählen kann.

Das Trinken ist oft mit im Preis enthalten und kann kostenlos nachgefüllt werden. Beim japanischen Barbecue wird entweder ein Holzkohle-, elektrischer- oder Gasgrill verwendet. Er ist in die Mitte des Tisches eingelassen und besitzt eine heiße Platte oder ein Grillrost. Alle Zutaten sind mit einem Santokumesser bereits vorgeschnitten. Kleinere Stücke bringen den Vorteil, dass man viele verschiedene Fleischsorten ausprobieren kann. Dazu gibt es verschiedene Soßen und Beilagen.

Dann legt man das Fleisch und Gemüse auf die heiße Platte bzw. das Grillrost. Ist es gut durchgebraten, nimmt man es herunter. Vor dem Verzehr tunkt man das Fleisch dann noch in verschiedene Soßen. Vorteilhaft ist, dass der Grill ganz in der Nähe ist. Während man isst, kann man weiter Fleisch auflegen oder wenden. Es entstehen keine Wartepausen und es kann die ganze Zeit gegessen werden.

Das japanische Barbecue ist, wie auch das herkömmliche Barbecue, eine sehr soziale Aktivität und bringt viel Spaß mit sich. Man sitzt zusammen, unterhält sich und isst. In Japan wird ein Barbecue Restaurant oft zu speziellen Anlässen, mit der ganzen Familie, besucht. Yakiniku geht natürlich auch zuhause, aber Restaurants werden bevorzugt.

Wie mache ich ein japanisches BBQ zuhause und was brauche ich dafür?

Viele japanische Gerichte sind relativ schwer zu kochen. Yakiniku ist sehr einfach.

Wir zeigen, wie es geht.

Elektrische Grillplatte:
Das wahrscheinlich wichtigste Utensil für das japanische Barbecue ist die Grillplatte. Diese stellt man auf den Esstisch, um die Zutaten zu braten.

Zutaten:
Beim Yakiniku kann jeder das Fleisch grillen, das er möchte und wie er es möchte. Es gibt kein falsch oder richtig. Man sollte beim Fleisch darauf achten, dass noch etwas Fett dran ist. Beim japanischen Barbecue wird bei hohen Temperaturen gebraten, wodurch das Fett sehr schnell schmilzt. Besitzt es zu wenig, wird das Fleisch sehr trocken.

Bei den Soßen hat man ebenfalls die freie Auswahl. Wichtig ist hier nur, dass sie einem schmecken. Wenn man ein sehr originales japanisches Erlebnis haben möchte, sollte man im Supermarkt nach japanischen Soßen Ausschau halten oder versuchen diese selber zu machen.

Das Gemüse darf auch nicht vergessen werden. Klassisches Gemüse sind Zwiebeln, Karotten, Mais, Paprika oder Kohl. Pilze passen auch gut dazu. Hier kann auch gerne experimentiert werden. Reis, Kimchi, Curry oder auch ein fertiger Salat eignen sich als weitere Beilagen.

Zubereitung:
Bevor man anfängt zu grillen, müssen die Zutaten vorbereitet werden. Man schneidet das Fleisch und Gemüse in kleine Scheiben und Stücke. Die Soßen sollten praktischerweise in Schüsseln gefüllt werden. Dann muss die Grillplatte vorgeheizt werden. 200 Grad oder höher sind eine gute
Temperatur. Der Beste Teil am Yakiniku ist natürlich das Kochen. Es bedarf keine besonderen Fachkenntnisse und jeder kann teilnehmen. Man legt einfach das Fleisch und das Gemüse auf die Grillplatte. Beim japanischen Barbecue kocht man am besten mit hohen Temperaturen und beide Seiten des Fleisches nur wenige Minuten. Zum Wenden sollte man eine Grillzange benutzen, um die Platte nicht zu zerkratzen. Holzstäbchen funktionieren auch, verkohlen aber mit der Zeit.

Essen:
Ist das Fleisch und Gemüse durchgebraten, kann gegessen werden. Man nimmt es dazu vom Grill, tunkt es in eine Soße und genießt.

Fazit – Japanisches Barbecue:

Yakiniku ist ein sehr anderes Erlebnis als das klassische amerikanische Barbecue. Das heißt jedoch nicht, dass es schlecht ist. Ganz im Gegenteil, wir finden, dass es eine tolle kulinarische Alternative bietet. Gerade wenn draußen nicht das beste Wetter ist, ist es eine gute Option.

Man sitzt zusammen an einem Tisch und genießt leckeres Essen. Das ist das, worauf es beim Barbecue letztendlich ankommt. Der Spaß und das Zusammensein stehen hier ebenfalls im Vordergrund. Wer eine Abwechslung sucht kommt dabei sicherlich auf seinen Geschmack. Wir empfehlen das japanische Barbecue auf jeden Fall mal auszuprobieren. Schauen Sie auch unseren Test der Teppan Grillplatte an.

Der richtige Grill für den Balkon

so sollte der grill nicht aussehen

Welchen Grill für den Balkon?

Sommerzeit ist Grill-Zeit, und alle Jahre wieder stellt sich für zukünftige Grillbesitzer die Frage nach dem idealen Gerät. Während Eigenheimbesitzer mit eigenem Garten die voll Auswahl haben, gibt es für Bewohner von Eigentumswohnungen oder Mieter von Etagenwohnungen mit Balkon einiges zu beachten.welcher grill ist am besten fuer den balkon

Im Folgenden haben wir Grills aus dem Kamdi24 Grillshop auf Ihre Balkon Verwendung getestet.
Der Holzkohlegrill

Der mit Kohle betriebene Grill ist der Klassiker überhaupt. Kein anderer Grill erzielt das typische Raucharoma, was aus einem gewöhnlichen Steak ein Stück Hochgenuss werden lässt. Leider hat die urtümliche Art der Nahrungszubereitung einen ganz großen Nachteil: Die Rauchentwicklung dient nicht nur dem guten Geschmack, sie strapaziert auch die Toleranz der Nachbarn.

Vor dem Einsatz eines Holzkohlegrills ist unbedingt in der Hausordnung nachzulesen, ob diese die Verwendung von Holzkohlegrills auf dem Balkon gestattet. Auch ein freundliches Nachfragen bei den Nachbarn kann nicht schaden.

Mit Holzkohle grillen braucht Zeit

Ein Holzkohlegrill ist nichts für Ungeduldige – vom Anfeuern bis zur richtigen Temperatur der Glut kann gut und gerne eine halbe Stunde vergehen. Daher kann nur zur Anschaffung eines Anzündkamins geraten werden. Diese Kamine werden mit Kohle gefüllt und befeuert. Durch die Sogwirkung wird Luft an die Glut gebracht und die Kohle im Nu entzündet. Einfacher geht es nicht, und rauchärmer ebenso wenig.
Ein Holzkohlegrill ist nicht gleich Holzkohlegrill. Verschiedene Typen haben den Markt erobert. Der Trichtergrill gilt als einer der besten Grilltypen. Hier wird die Kohle von unten her befeuert und kann so gleichmäßig und kräftig durchglühen. Beim Kauf ist aber darauf zu achten, dass der Gitterrost verstellbar ist. Dies ist nicht unbedingt Standard bei den Trichtergrills!
Häufig im Sortiment von Discountern zu finden ist der Säulengrill.

holzkohlegrill mit standfussDieser besteht, wie der Name schon sagt, aus einem Standfuß, einer Säule mit Belüftungsöffnung und dem eigentlichen Grillbereich.

Als Vorteil dieser Geräte lässt sich der günstige Einstiegpreis benennen. Zu den Nachteilen kann das unregelmäßige Abbrennen der Kohle und die etwas ungleichmäßige Verteilung der Wärmeentwicklung gezählt werden.

Den Grill dem Balkon anpassen

Kleine, portable Grills, die es im Sommer für wenige Euro in jedem Baumarkt gibt, eignen sich bestens für den Einsatz auf kleineren Balkonen. Störend kann jedoch sein, dass ein Standfuß fehlt – und man sich so für jedes Wenden des Grillgutes Richtung Boden bücken muss.

Eine Alternative, die sich sogar problemlos ähnlich einem Koffer transportieren lässt, ist die sogenannte Grilltonne. In ihr lässt sich für den Transport alles benötigte Zubehör verstauen. Vor dem Einsatz wird die Grilltonne aufgeklappt, mit Kohle gefüllt, befeuert und das Grillen kann starten. Achtung: Der Boden unter der Grilltonne erhitzt sich stark. Für den Einsatz auf dem Balkon eignen sich Grilltonnen nur nach ein bisschen Vorbereitung (z.B. durch Unterlegen mit Ziegelsteinen).

Interessant sind Grilltypen, die sich ähnlich wie ein Blumenkasten am Balkongeländer befestigen lassen. Die unterschiedlich verfügbaren Modelle unterscheiden sich vor allem durch ihre Optik und dem verwendeten Material. Bei den Balkongeländergrills haben allerdings die durchweg hohe Qualität und das außergewöhnliche Design seinen Preis.

Der Gasgrill

In den letzten Jahren setzt sich der Gasgrill als bevorzugtes Objekt für Balkon und Terrasse immer mehr durch. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringe Geruchsentwicklung, kaum Qualm, keine lange Wartezeit und ein weitestgehend akzeptables Geschmacksergebnis beim Grillgut.

Die Produktpalette der Gasgrills reicht vom kleinen Tischgerät bis hin zu Standgeräten, die locker die Größe einer Kommode erreichen können. Genauso breit gefächert ist auch die Preisspanne, wobei man immer sagen kann, dass ein Gasgrill in der Anschaffung teurer ist als ein vergleichbarer Holzkohlegrill. Für Gelegenheitsgriller mit einem kleinen oder mittelgroßen Balkon reicht ein Tischgrill größenmäßig aus, hier sind insbesondere die Modelle des bekannten Herstellers Weber zu empfehlen.
Befeuert werden Gasgrills mit Gaskartuschen oder –Flaschen. Diese Kartuschen sind nicht an Tankstellen erhältlich, sondern nur in spezialisierten Fachgeschäften. Es empfiehlt sich daher, immer eine oder zwei Kartuschen als Reserve im Haus zu haben, damit einem nicht mitten im schönsten Grillvergnügen das Gas ausgeht. Preislich gesehen muss für einen ordentlichen Gasgrill mindestens 250 Euro eingeplant werden, nach oben gibt es hier kaum Grenzen.

Der Elektrogrill

Allgemein als der Langeweiler unter den Grills verschriene ist der Elektrogrill. Anders als bei Holzkohle- oder Gasgrills wird hier nicht über offener Flamme das Grillgut zubereitet, sondern der Elektrogrill wird durch strombetriebene Heizspulen betrieben. Entsprechend geruchsarm und qualmlos geht das Grillen vonstatten.

Es wird sich also kein Nachbar über das sommerliche Grillvergnügen beschweren. Einstiegsmodelle gibt es bereits ab 25 Euro, ob diese Geräte allerdings für den Langzeitgebrauch tauglich sind, soll an dieser Stelle dahingestellt bleiben.

Elektrogill als Alternative

Nach Einschalten sind die Elektrogrills sofort betriebsbereit, die Temperatur lässt sich häufig stufenlos regeln. Da der Elektrogrill keine Hitze nach unten abstrahlt, kann er gefahrlos auf einem Tisch betrieben werden. Im Winter ist auch eine Verwendung in geschlossenen Räumen völlig gefahrlos möglich.

Auch das Risiko, dass mitten beim Grillen die Kohle ausgeht oder die Gaskartusche leer wird, besteht bei einem Elektrogrill nicht. Nach der Benutzung lässt sich ein Elektrogrill einfach reinigen, verstauen und so sicher und platzsparend für den nächsten Einsatz aufbewahren. Bei so vielen Vorteilen gibt es natürlich auch Schattenseiten.so sollte der grill nicht aussehen

Der Geschmack vom auf einem Elektrogrill zubereiteten Steak ist wesentlich unaromatischer als bei konventionellen Methoden. Es fehlt natürlich auch das Feeling, einen „echten“ Grill zu befeuern und aus ursprüngliche Art und Weise Nahrung zuzubereiten. Dafür können Elektrogrills auch dann auf dem Balkon betrieben werden, wenn die Hausordnung dieses explizit verbietet.

Grillen auf dem Balkon macht zweifelsohne Spaß. Was nun das richtige Gerät ist, muss jeder individuell für sich entscheiden. Wichtig ist, was die Hausordnung erlaubt und was die Nachbarn tolerieren. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, die vor einem Kauf gründlich gegeneinander abgewogen werden sollten.

Bildquellen:
https://www.pexels.com/photo/food-chicken-meat-outdoors-8572/
https://www.pexels.com/photo/the-grill-man-6026/
https://www.pexels.com/photo/countryside-chicken-meat-raw-63746/

Was genau ist schwenken?

Was genau ist schwenken

Schwenkgrill
By N-Lange.de.N-Lange.de at de.wikipedia [CC-BY-SA-2.5], from Wikimedia Commons
Was ist vielen Bundesländern das Grillen ist, nennt man im Saarland „schwenken“. Das Schwenken ist eine ganz besondere Art des Grillens, da man hierzu eine besondere Vorrichtung benötigt, nämlich den Schwenkgrill oder kurz „Schwenker“ genannt. Dieser besteht meist aus 3 Beinen, die wie ein Indianerzelt an der Spitze oben zusammenlaufen. Über ein Rad mit Kugellager wird eine Kette geführt, die dann wiederum durch einen Haken in der Mitte 3 weitere Kettenstücke hat. Diese drei Kettenstücke werden dann mit dem Rost verbunden, der dann in der Luft waagerecht gehalten wird.

Ist der Schwenkgrill aufgebaut, kann das Feuer darunter entfacht werden. Das Feuer dient jetzt schon dazu, den Rost von Verunreinigungen und Schmutz zu befreien. Der Saarländer verwendet zum Grillen meist trockenes Buchenholz, Kirschholz oder von anderen Obstbäumen. Auf gar keinen Fall Nadelholz oder Abfallholz verwenden!

Da das Wort „schwenken“ im Saarland gleich drei unterschiedliche Bedeutungen hat, wird man selbst als aufmerksamer Zuhörer oft etwas durcheinander. Denn der Schwenker ist:

1. der Grill mit dem man schwenkt
2. das Fleisch, das man auf den Rost legt
3. die Person, die sich um das aufgelegte Fleisch kümmert und es zubereitet, also der Grillmeister him/herself

Und was kostet so ein dreibeiniger Schwenkgrill? Das ist ziemlich unterschiedlich. Die Preise schwanken so zwischen 50 – 500 Euro, manchmal sogar nicht darüber, das kommt eben auf die Auststattung an. Aber Schwenker zum Preis von unter 100 Euro können wir absolut NICHT empfehlen. Du wirst mit diesen Produkten keinen Spaß  haben. Diese Artikel sind meist nicht stabil und aus minderwertigen Materialien. Ein guter Schwenkgrill ist auch relativ schwer und rostet nicht, obwohl er immer draußen im Garten steht. Und ein richtig guter wackelt auch nicht. Denn wenn ein heißer Grill wackelt, kannst du dir die Gefahr ja denken. An dieser Stelle sollte man nicht auf 20 oder 30 Euro achten, sondern man kauft auch zukunftsorientiert. Wir empfehlen daher einen solchen Schwenker:

Schwenkbraten fertig
Schwenkbraten fertig

Und am Ende sieht das Ergebnis dann so aus:

EcoGrill – Gewinnspiel

Einweggrills taugen nix! Jeder kennt diese komischen Aluminiumschalen mit einen Grillrost drauf, die es an der Tanke des Vertrauen für zweifuffzig gibt – genau – die taugen nix! ich hatte jetzt das Vergnügen einen EcoGrill zu testen und mus sagen, dass ist Fun pur!

Weiterlesen, am Ende werden drei Ecogrills verlost!

Ich bin durch einen puren Zufall an die Ecogrills gekommen, den leider ist der Handel bisher nicht Flächendeckend.  Wer einen EcoGrill kaufen möchte, kann sich hier kundig machen.

Der Einweggrill vs. Einweggrill. Welches Model funktioniert besser, welches Model bringt welchen Mehrwert? Das erste was einem auffällt ist, das der EcoGrill ausser seiner Schutzfolie und dem Papier drum herum, keine weiteren Verpackungsbestandteile besitzt. OK, das ist bei dem Alu Einweggrill ebenso, allerdings bleibt da dann immer noch die Aluschale über… Wenn der Grill den mal funktioniert hat…

Der Eco Grill besteht komplett aus Holz (Erlenholz), Grillkohle (Erlenholz), dem Grillanzünder (ohne Kerosin und Formaldehyd, keine krebserregenden oder explosiven Stoffe) und einem Streichholz. Hier ist die einzige Stelle, an der ein Alu Einweggrill punkten kann 🙂 Er hat ein Grillrost! Wenn man es so nennen darf…

Der Eco Grill ist unter anderem nach dem Forest Stewardship Council zertifiziert, das bedeutet, er stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft (Details siehe Wikipedia) und ist europaweit patentiert. Somit ist der EcoGrill eine saubere Sache.

Eco Grill Patent

Der Ecogrill wiegt knapp 2 Kilo und hat einen Durchmesser von 20 – 24 cm. Damit kann man ihn durchaus als mobil beschreiben. Er eignet sich für Wanderungen, Boots- Rad- und Vatertags-touren 🙂 und hält laut Hersteller 2h. Wir werden sehen, wie lang unser Testexemplar durchhält.

Das Problem was ich mit dem Eco Grill habe, ich habe zwar einen Grill (den Eco halt) aber keinen Rost. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten das Problem zu lösen. Zum einen kann man mit Ziegelsteinen arbeiten um einen Rost darauf zu legen. Zum anderen kann man den optionalen (klappbaren) Grillrost kaufen. Man kann aber auch ein wenig basteln 🙂 Eine Grillschale aus Alu und vier Stöcke tun es ebenso wie ein ausrangierter Einkaufswagen 🙂 Wer ein bisschen pfiffig ist findet eine Lösung, so wie ich meine Bratpfanne.

Pro7 / Galileo hat den Eco Grill gegen andere mobile Grills getestet (Video) und ihn zum Testsieger gemacht. Allerdings sind sie dabei nicht auf den fehlenden Grillrost eingegangen, da sie einen dabei hatten. Bei zu großer Trockenheit, muss man für den EcoGrill auf einen passenden Untergrund achten. Alles in allem hat mein EcoGrill mir eine große Freude bereitet und man konnte in der tat damit Speisen zubereiten, was man mit einem Alu Einweggrill durchaus nicht kann. Für meinen Teil werde ich mir noch 2 Exemplare zulegen, eines wird Pfingsten mit den Kids benötigt und das zweite auf der diesjährigen Vatertagstour.

Jetzt könnt ihr einen von 3 EcoGrills Gewinnen!

Macht einfach mit und füllt die virtuelle Lostrommel mit euren Losen. ausgelost wird am 28. Februar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Einbaugrill – Individuelle Möglichkeiten für Grillfreunde

Wo man sich früher aus der Not heraus einen Grill selbst bauen musste, indem man meist einfach einen Grillrost zwischen Backsteine gesetzt hat, gibt es heute eine Vielzahl an Einbaugrills mit denen man ganz individuelle Lösungen schaffen kann. Auch 2013 scheint der Trend anzuhalten, dass immer mehr Grillfreunde sich einen individuellen Platz zum Grillen selbst bauen möchten. Das Angebot reicht von einfachen „Feuerschalen mit Grillrost“ über solide Holzkohlegrills zum Einbauen bis hin zu luxuriösen Einbau Gasgrills mit innovativer Grilltechnik. Die Möglichkeiten mit einem Einbaugrill sind natürlich genauso vielfältig, wie Geschmäcker verschieden sein können.

Mobile / modulare Lösungen mit Einbaugrill

mobile gartenküche
mobile Gartenküche

Wer keinen „Standardgrill“ haben möchte, der kann sich mit einem Einbaugrill und etwas handwerklichem Geschick eine mobile Grillstation schaffen, die auf ganz persönliche Bedürfnisse ausgerichtet ist. Oft entsteht so extra Arbeitsfläche oder auch extra Stauraum am Grill auf Basis eines Rahmenunterbaus mit Rollen. Der Rahmenunterbau wird entweder selbst aus Metall oder Holz gefertigt, oder es wird auf Küchentrolleys aus den bekannten Einrichtungshäusern aufgebaut. Natürlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und neben einem Modul mit Einbaugrill kann eine ganze „Mobilküche“ mit Kochfeld, Spüle, Kühlschrank usw. entstehen. Vorteil von diesen modularen Lösungen ist, dass Sie in unterschiedlichen Kombinationen an unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen können. Da sich die Trolleys nach dem Einsatz auch wieder an einem trockenen Ort unterstellen lassen, ist man nicht zwingend auf 100% witterungsresistente Einbaugeräte angewiesen, was sich preislich recht positiv auswirken kann.

Freiluft Grillküche – die Königsdisziplin

Grillküche
eingebaute Grillküche

Der Bau einer kompletten Außenküche mit Einbaugrill ist natürlich der Traum von vielen Grillfans. Der Trend, der vor einigen Jahren noch kaum spürbar war, schwappt nun immer stärker aus den USA nach Europa, so dass auch 2013 wieder etliche neue Grillküchen von einfach rustikal bis modern und luxuriös in deutschen Gärten entstehen werden. Eine solche Grillküche braucht dem Komfort einer normalen Küche in nichts nachstehen, jedoch mit dem klaren Vorteil, dass sich offenes Feuer für einen Pizzaofen oder Grill nutzen lassen. So wundert es nicht, dass neben einem Einbau Gasgrill oft ein Holzbackofen oder Keramikgrill in einer solchen Grillküche zu finden ist.

Wichtig beim Bau ist auf absolut witterungsbeständige Produkte zu setzen. Natürlich bietet sich eine Überdachung an oder auch eine Schutzhülle, wenn die Grillküche nicht im Einsatz ist.

Kochen mit dem Solargrill

Solorgrills und Solarkocher fristen zur Zeit ein Schattendasein, mit dem Premium 14 von sun and ice kann sich das schnell ändern. Nachbarn könnten sich denken das man sich an einer nationalen Flugabwehr beteiligt, wenn man den Solargrill im Garten aufstellt. Die Anmutung entspricht einer Radarschüssel und es blinkt, blitzt und funkelt schön. Die Leistung beträgt 900 Watt. Um das mal ein wenig Greifbar zu machen. um 1l Wasser zum kochen zu bringen braucht man mit 400 Watt ca. 13 Minuten. Der Solargrill schafft es in 9 Minuten!

 

Den Premium Solarkocher kann man in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen kaufen. Geeignet sind sie zum Kocken, Backen und Braten. Die Preise bewegen sich je nach Ausstattung zwischen 200 und 450 Euro bei Amazon. Wer klein Anfangen möchte kann aber unter 10 Euro bleiben und sich von Kosmos den Solar-Experimentierkasten kaufen 🙂