Den Gasgrill richtig reinigen – 3 schnelle Tipps für mehr Grillvergnügen

gasgrill richtig sauber machen

Wenn die Sonne endlich wieder zum Vorschein kommt, wird spätestens die Grilllust in uns geweckt. Wir sehnen uns nach entspannten Abenden mit unseren Freunden, einem leckeren Bier und saftigem Fleisch und knackigem Gemüse vom Grill. Wir laden alle ein, gehen in den Supermarkt und freuen uns auf die gemeinsame Zeit. Doch dann kommt dir ein bitterer Gedanke. Du hast den Gasgrill nicht gereinigt.

Erschrocken öffnest du ihn und riskierst einen Blick. Das sieht übel aus. Steck den Kopf nicht in den Sand. Wir haben 3 Tipps für dich, wie du deinen Gasgrill schnell reinigst, nicht viel Arbeit hast und der Grillabend trotzdem ein voller Erfolg wird.

Tipp 1: Du musst nicht den gesamten Gasgrill reinigen

Wenn es schnell gehen muss, muss nicht der ganze Gasgrill gereinigt werden. Es sieht zwar toll aus, wenn er blitzt und funkelt, die meisten Gäste interessieren sich aber gar nicht dafür. Es reicht, wenn die Stellen, die mit Grillgut in Berührung kommen gereinigt werden. Das ist lediglich der Grillrost. Hier finden sich in der Regel Reste von dem Fett vergangener Grillfeste. Das sieht unappetitlich aus und beeinflusst den Geschmack negativ.

Tipp 2: Essensreste verbrennen und abkratzen

Der schnellste Weg deinen Grillrost von Essensresten zu befreien ist, den Gasgrill auf die höchste Hitzestufe zu stellen und ihn für 10 Minuten zu schließen. Er wird sich so sehr erhitzen, dass alle Grillreste auf dem Rost verbrennen und nur Asche zurückbleibt. Anschließend drehst du den Gasgrill aus, öffnest ihn und entfernst alle Rückstände mit einer Drahtbürste. Das geht schnell und macht wenig Arbeit.
Beachte jedoch, dass es dabei zu einer starken Rauchentwicklung kommen kann.

Tipp 3: Reinige deinen Gasgrill mindestens einmal pro Saison gründlich

Auf Dauer wirst du nicht darum herum kommen deinen Gasgrill hin und wieder gründlich zu reinigen. Zerlege ihn in seine Einzelteile und reinige diese mit einer Bürste und Spüli von Hand. Das dauert in etwa eine Stunde, muss aber auch nur einmal pro Grillsaison gemacht werden. Ich erledige das gerne zu Beginn des Jahres. Das steigert in mir die Vorfreude auf die schöne Sommerzeit. Zudem ist es ein gutes Gefühl das erste Grillen des Jahres mit einem glänzenden Gasgrill genießen zu können.

Ich empfehle dir zudem, in einen Gasgrill zu investieren, der von hoher Qualität ist. Günstige Produkte haben in der Regel einen Grillrost verbaut, an dem du nur kurze Zeit Freude haben wirst. Schnell rostet er und verliert seine Beschichtung. Eine anschließende Neuanschaffung ist teuer, sodass sich die niedrigen Kosten schnell relativieren.

Einen Grill kaufen – aber worauf muss ich achten?

grill kaufen

Neuen Grill kaufen, aber welchen

Welcher Grilltyp bestellt welchen Grill? Wenn es um das Thema Grilltyp geht,scheiden sich oft die Geister. Der eine schört auf den Gasgrill, der andere auf seinen Holzkohlegrill. In anderen Regionen dagegen regiert der Schwenkgrill. Wovon hängt das ab, welchen Grill man sich kaufen will? Hier sind ein paar Tipps, wenn Sie sich nicht entscheiden können.

Gasgrill, Holzkohlegrill, Smoker, Elektrogrill oder Schwenkgrill?

1. Gasgrill: Ein Gasgrill ist für das schnelle oder auch spontane Grillevent. Wer mal schnell noch etwas über der heissen Flamme zubereiten möchte, ist mit einem Gasgrill gut bedient. Ist die Gasflasche schon angeschlossen und ist auch noch gefüllt, kann na ca 10 Minuten schon aufgelegt werden. Innerhalb einer halben Stunde ist dann normalerweise das Essen auch schon fertig. Schnelle und auch günstige Grillmethode, jedoch nur im Freien.

+ schnell Einsatzbereit
+ sehr flexibel im Einsatz
– aufwendige Reinigung
– je nach Größe sehr platzintensiv

2. Holzkohlegrill: Benötigt eine gewisse Zeit der Vorbereitung. Es dauert schon wesentlich länger, bis es zum eigentlichen Grillen kommt. Die Holzkohle braucht ihre Zeit, bis die Maximaltemperatur erreicht ist. Erst wenn die Holzkohle weiss ist, sollte man Würstchen und Co. auf den Grillrost legen. Ist nach dem Essen noch heisse Kohle im Grill, sollte man diese im Auge behalten (nicht alleine lassen). Da es immer mal zum Funkenflug kommen kann, besteht hier ein Brandrisiko!. Nachteil: nach dem Grillen meist noch genug Hitze, die man nicht mehr nutzt. Auch der Holzkohlegrill sollte nur im Freien betrieben werden.

+ grosse Hitze über der Holzkohle – perfekt für Steaks!
+ hohe Mobilität, da weder Strom noch Gas benötigt wird

– lange Vorbereitungszeit
– Grill bleibt lange heiss (nicht mit kaltem Wasser abkühlen!!!)
– Rauchentwicklung
– im Sommer Brandgefahr durch Funkenflug

3. Schwenkgrill: Der Schwenkgrill wird mit Holzfeuer beheizt. In den meisten Fällen wird trockenes Buchenholz verwendet. Dies sollte eine geringere Restfeuchte als 20% haben. Dann ist das Holz auch richtig trocken und liefert ein tolles Grillergebnis. Der Vorteil: Nach dem Grillen einfach noch ein wenig Holz nachlegen und man kann sich noch Abends gemütlich um das Feuer setzen, um die Wärme zu nutzen. Betrieb nur im Garten oder im Hof sinnvoll, keinesfalls auf dem Balkon!schwenkgrill kaufen

+ nach dem Grillen noch ein nettes Lagerfeuer
+ sehr aromatisches Grillgut durch das Buchenholz
+ einfach den Abstand zwischen Grillgut und Feuer regeln

– Funkenflug bei Wind
– braucht auch viel Platz beim Grillen und im Auto

4. Smoker: Nur was für Leute mit gaaaaanz viel Zeit. Smoker sind besonders gut geeignet für low und slow Jobs. Hier wird das Grillgut langsam und mit niedriger Temperatur gegart. Die wohl berühmtesten Gerichtn, die aus dem Smoker kommen, sind die Spare Ribs und das Pulled Pork. Smoker werden wie der Schwenkgrill auch in der Regel mit trockenem Holz beheizt. Der Unterschied zu den anderen Grillarten ist die, daß das Essen nicht mit der direkten Hitze in Berührung kommt. Denn beim Smoker sind Brennkammer und Garkammer zwei unterschiedliche Bereiche. Aufgrund der Bauart nur fürs Outdoorgrillen geeignet.

Für Leute, die sich noch nie mit dem Thema Smoker beschäftigt haben, gibt es hier eine Smoker Anleitung für Anfänger. Bevor Sie sich überlegen, einen Smoker zu kaufen, schauen Sie sich diese Anleitung einmal genauer an.

5. Elektrogrill: Der Elektrogrill ist der einzige genannte Grill, der auch in der Wohnung oder im Haus betrieben werden darf. Auch er ist eher etwas für das schnelle Grillen gedacht. Hat man ihn in der Steckdose und eingeschaltet, ist nach ca 5 Minuten die maximal erreichbare Temperatur der Heizwendel erreicht. Über den rot glühenden Rohren liegt ein Grillrost, auf dem dann das Essen gegart werden kann. Natürlich ist der Elektrogrill auch für den Garten oder den Balkon geeignet!

6. Dutch Oven: Bei einem Dutch Oven handelt es sich um einen gusseisernen Topf, der mit glühenden Briketts von aussen befeuert wird. In einem Dutch Oven, der auch umgangssprachlich als Feuertopf bezeichnet wird, gibt es verschiedene Zubereitungsarten. Mit einem Durch Oven kann gekocht, gebraten und auch gebacken werden. Meistens wird er jedoch für Eintöpfe und Suppen eingesetzt. Die Größe beim Kauf eines solchen Feuertopfes bestimmt die Anzahl der Personen, für die man ihn einsetzt. Die Anzahl der zu bekochenden Personen entspricht ungefähr dem Fassungsvermögen in Litern. Mit dieser Formel können Sie die ungefähr benötigte Größe des Durch Ovens ermittelt.

Um Ihnen die Entscheidung beim Kauf eines Durch Ovens zu erleichtern, haben wir dafür eine eigenen Artikel: Kaufberatung Dutch Oven verfasst.

Grillhersteller

Wir wollten mal schätzen, wieviele unterschiedliche Grillhersteller es wohl gibt. Auf jeden Fall sind es viel zu viele, um alle hier auflisten zu können. Jedoch haben wir die unserer Meinung nach wichtigsten Hersteller von Gasgrills, Holzkohlegrills, Smoker und anderen Grillsorten hier aufgeführt. Sollte sich ein Grillhersteller nicht in der Liste finden, darf er uns gerne eine Mail schicken, damit wir ihn aufnehmen!

Grillhersteller Weber:

  • Gasgrill von Weber: Link
  • Holzkohlegrill von Weber: Link
  • Weber Grillrezepte:  Link
  • Weber Ersatzteile: Link

Grillhersteller Landmann

  • Gasgrill von Landmann: Link
  • Holzkohlegrill von Landmann: Link

Grillhersteller Thüros

  • Grillzangen von Thüros: Link
  • Holzkohlegrill von Thüros: Link

Checkliste für Grillanfänger

Auch wenn man einen Profigriller damit sicherlich nicht hinter dem Ofen hervorlocken kann, aber es gibt auch Leute, die eine Checkliste für Grillanfänger benötigen. Gerade wenn man vielleicht keinen Hobbygriller im eigenen persönlichen Umfeld hat, der einem zumindest mal die Grundsätze beibringen kann, wird es schwierig.

Aus diesem Grund haben wir eine Checkliste für Grillanfänger erstellt. Darin sollten sich die wichtigsten Dinge für einen gelungenen Grillabend oder eine tolle Grillparty finden. Dabei haben wir die Checkliste in drei Bereiche gegliedert. Einmal das, was unbedingt sein muss, dann das was sein sollte und zuletzt das was sein kann.

Das MUSS auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Sorgen Sie für eine saubere Grilloberfläche. Gerade wenn man den Grill nicht sehr häufig benutzt wird die Reinigung oftmals vernachlässigt. Aber die Fläche, auf der später das Grillgut zubereitet werden soll, muss sauber und frei von Grillresten sein. Es gibt gute Reinigungsmitte oder bei bestimmten Rostarten kann auch eine Stahlbürste zur Reinigung verwendet werden.
  2. Prüfen Sie vorher, ob noch genügend Gas in der Gasflasche ist, oder ob genügend Holz- bzw Grillkohle zur Verfügung steht. Denn wenn während des Grillens der Brennstoff ausgeht, ist das oft der worst case.
  3. Auch für Anzünder sollte man sorgen, denn Grillkohle ist schwer entzündbar und auf Brennspiritus oder anderen flüssigen Anzünder sollte man als Anfänger in jedem Fall verzichten!
  4. Checken Sie ab, ob das Grillgut und die Beilagen für die Gäste reichen! Rechnen Sie pro Person mit ca 300 Gramm Fleisch + nochmal 200 Gramm Beilage wie Salat oder Kartoffeln. Lieber etwas mehr als zu wenig, denn wenn der Grillmeister eine gute Arbeit abliefert, essen die Gäste gern einmal etwas mehr.
  5. Sorgen Sie dafür, daß der Grill die notwendige Betriebstemperatur erreicht hat und legen Sie erst dann das Grillgut auf. Eine Grillzange muss auch da sein, um die gegrillten Teile später wieder vom Grill zu nehmen.

Das SOLL auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Normalerweise braucht man bei gutem Grillgut keine extra Sauce dazu. Das Grillfleisch sollte gut gewürzt bzw länger eingelegt (mariniert) sein. Das Gemüse zumindest mal mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Gäste brauchen BBQ Sauce oder den gewöhnlichen Ketchup beim Grillen. Wenn solche Gäste dabei sind, dann sollte man denen auch einen Gefallen tun und für ein paar Grilldipps sorgen. Entweder selbstgemacht oder aus dem Supermarkt.
  2. Brot oder Knoblauchbaguette sind unserer Meinung auch nur ein SOLL beim Grillen. Im Gegensatz zum Salat, der auch in der Kategorie MUSS aufgeführt wird, muss man nicht unbedingt Brot dazu haben.

Das KANN auf der Checkliste für Grillanfänger

  1. Eine gegrillte Nachspeise ist auch nur ein KANN auf dieser Liste. Bestes Beispiel das auch Grillanfängern gelingt, ist wohl die gegrillte Banane oder die geröstete Ananas. Rezepte dazu findet man auf den passenden Webseiten für Grillrezepte.
  2. Getränke gehören natürlich auch dazu, aber die Auswahl kann der jeder für sich selber treffen.

6 Tipps zum veganen Grillen

Lecker vegan grillen: 6 Tipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und natürlich ein saftiges Steak auf dem Grill! Für viele Menschen gehören die wärmste Jahreszeit des Jahres und ein fleischlastiges Grillvergnügen untrennbar zusammen.

Doch viele wären überrascht, wie einfach und lecker es möglich ist, vegan zu grillen. Auch ohne Fleisch- und Milchprodukte muss man nicht auf den einzigartigen, rauchigen Geschmack von Grillgut verzichten!

Mit den folgenden 6 Grill-Tipps ist es gar kein Problem mehr, Fleisch, Milch, Käse und Co. vom Grill zu verbannen und dennoch gemütliche BBQ-Abende mit Familie und Freunden zu genießen.

  1. Tofuwürstchen & Co. als Fleischersatz wählen

Beim veganen Grillen landet kein Würstchen auf dem Grill – es sei denn, es handelt sich um ein Tofuwürstchen! Die Auswahl an Tofu-Produkten, die auch für den Grill geeignet sind, nimmt in den Supermärkten immer weiter zu.

Im Kühlregal findet sich von Würstchen bis hin zu Schnitzel alles, was das Grill-Herz begehrt. Gewürzt schmecken diese Tofu-Produkte ähnlich wie Fleischprodukte, so muss man das „Original“ nicht vermissen.

  1. Tofu und Gemüse marinieren

Wer beim veganen BBQ mehr als nur bereits betretene Pfade erkunden möchte, kann Tofu und Gemüse als Grillgut einsetzen, durch unterschiedliche Marinaden aufpeppen und Neues kreieren. Sojasoße oder Öle eigenen sich gut als Marinade-Basis.

Die Öle sollten hoch erhitzbar sein, wie beispielsweise Soja-, Erdnuss-, Raps- oder Kokosöl. Dazu können Kräuter, Gewürze, Zwiebeln, Knoblauch u. v. m. – je nach Geschmack – hinzugefügt werden. Wer es exotischer mag, gibt Sesam oder Kokos hinzu. Für Schärfe eignet sich Chili.

  1. Bunte Spieße zusammenstellen

Wer es abwechslungsreich mag, kann bunte Spieße aus Tofu und Gemüse zusammenstellen und auf den Grill legen. Sind die einzelnen Bestandteile zudem unterschiedlich mariniert, sind aufregende neue Geschmackskombinationen möglich. Der Fantasie sind bei den Spießen keine Grenzen gesetzt. Als Gemüse eigenen sich Paprika, Pilze, Zwiebeln, Zucchini oder Auberginen besonders gut.

  1. Auf abwechslungsreiche Salate setzen

Auch beim Grillen mit Fleisch sind die Salate immer das zusätzliche Highlight. Ein gut gemachter Kartoffel- oder Nudelsalat kann beim BBQ schneller weg sein als das Grillgut. Gerade beim veganen Grillen lohnt es sich, auf abwechslungsreiche und gerne auch exotische Salate zu setzen. So vergisst jeder schnell, dass es so etwas wie ein Steak überhaupt jemals gegeben hat.

  1. Dips und Saucen selber machen

Wahrscheinlich hat die Zigeunersauce aus dem Supermarkt noch nie jemanden vom Hocker gerissen. Doch wenn das Fleisch der kulinarische Höhepunkt ist, werden Dips und Saucen oftmals vernachlässigt. Selbstgemachte Tomatensalsa, Humus oder Guacamole können das (vegane) Grillvergnügen auf eine ganz neue geschmackliche Ebene heben. Sie können zudem sowohl zu dem veganen Grillgut als auch zu den Salaten und frischem Baguette gegessen werden.

  1. Etwas Süßes zum Schluss anbieten

Die gute, alte Grillbanane, die den krönenden Abschluss vieler Grillabende bildet, kann ganz einfach mit veganer Schokolade zubereitet werden. Doch auch andere Obstsorten schmecken lecker, wenn man sie auf den Grill legt.

Geeignet sind zum Beispiel Ananas-Mango-Spieße, Aprikosen oder Pfirsiche. Verfeinern kann man das Grillobst mit Agavendicksaft oder Kokosstreuseln. Dazu gereicht werden gerne Sojaeis oder –joghurt.

Mit diesen 6 Tipps kann beim veganen Grillen also nichts mehr schief gehen! Zum Weiterlesen: Auf Zentrum der Gesundheit oder in dem E-Book„Grillen vegan“ von veganic.de finden sich zahlreiche, leckere Grillrezepte für das vegane Sommer-BBQ.

Grillen mit Kaffee

grillen mit kaffee

Hallo mein Name Sammy Zimmermanns und ich schreibe normalerweise auf Kaffee-freuen.de. Meine Leidenschaft, das liegt der Name meines Blogs schon nahe, ist der Kaffee. Danach kommt direkt das Grillen, was liegt also näher, als beide Hobbys miteinander zu verbinden? Sie denken, das geht nicht? Hier kommt der Beweis.

Normalerweise kennen wir Kaffee als Muntermachergetränk, das uns hilft den Morgen oder den Nachmittag zu überstehen. Es gibt aber auch einige Rezepte indem man Kaffee auch als Gewürz verwenden kann. Heute möchte ich Ihnen ein spezielles Grillrezept mit Kaffee als Gewürz vorstellen. Denn Sie können Kaffee perfekt für einen Rub verwenden.grillen mit kaffee

Was ist eine Rub?

Ein Rub ist eine spezielle Gewürzmischung, mit dem Sie das Grillgut noch vor dem Grillen einreiben. Daher auch der Name, der aus dem englischen stammt von „to rub“, was so viel wie reiben bedeutet. Wichtig hierbei ist, dass Sie dafür trockene Gewürze bzw. getrocknete Kräuter benutzen, die so gut wie keine Feuchtigkeit haben. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier unendlich und verleihen dem Fleisch eine besondere Geschmacksnote. Das Grillen verstärkt noch die Aromen des Rubs zusätzlich.

Kaffee-Rub Rezept & Zutaten

(für 5 bis 8 Steaks)

  • 2 Eßlöffel Kaffeebohnen (Espressoröstung)
  • zwei Teelöffel Salz
  • zwei Teelöffel brauner Rohrzucker
  • zwei Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • zwei Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • ein Teelöffel Kümmel
  • ein Teelöffel Koriandersamen
  • ein Teelöffel Kakao
  • ein wenig Worcestersauce
  • zwei Zehen gehackten Knoblauch
Zubereitung

Die Zubereitung des Kaffee-Rubs ist denkbar einfach, nehmen Sie eine kleine Schüssel und einen Mörser und geben Sie die Kaffeebohnen, das Salz, den Zucker, das Paprikapulver, den schwarzen Pfeffer, den Kümmel, Koriandersamen und den Kakao rein. Nun verkleinern Sie alles mit dem Mörser zu einem feinen Pulver. Das Ganze wird dann zunächst luftdicht verpackt.

Im nächsten Schritt kommen wir zu dem Fleisch. Benetzen Sie es ein wenig mit Worcestersauce und dem gehackten Knoblauch. Danach schreiben Sie das Fleisch zusätzlich mit dem Kaffee-Rub ein. Die Steaks sind jetzt fertig gewürzt und können nun auf dem Grill. Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit.

Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Modern Times: rauchige Würze für den Gasgrill

Gas oder Kohle? Welche Ressource beim Grillen besser ist, kann zu heißen Diskussionen führen. Beide Varianten kennen Fürsprecher und Gegner. Vorzüge und Nachteile lassen sich für beide Konkurrenten im Garten-Center finden. Manches Mal spielen die persönlichen Vorlieben eine untergeordnete Rolle. Dann muss sich sogar der Grill-Meister mit einer ausgeprägten Schwäche fürs offene Feuer fragen: Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Grenzen, Regeln und Hürden

Das Leben ist von Regeln geprägt. Ein Barbecue mit lodernden Flammen und glühenden Kohlen ist nicht überall erwünscht. Campingplätze, Schrebergärten, Mehrfamilienhäuser: Mit Blick auf die Brandgefahr oder die Geruchsentwicklung werden Holz und Kohle tabuisiert. Wer bisher um den Gasgrill einen weiten Bogen geschlagen hat, wird sich in diesen Situationen mit der modernen Technik anfreunden. Wahrhaftige Holzkohle-Fans nehmen diese Herausforderung gerne und fragen sich: Welche Nachteile hat ein Gasgrill? Ganz oben in den Contra-Charts rangiert der Mangel an rauchigen Noten bei den zubereiteten Speisen. Zudem hängt das Herz an dem urigen Ambiente, das vom offenen Feuer ausgeht. Hier gibt es doppelt gute News: Beide Defizite lassen sich galant ins Positive umkehren.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt

Während der Zubereitung werden Steaks, Gemüse und anderes Grillgut vom Rauch der Holzkohle umgarnt. Dieses typische Aroma möchte kaum ein Barbecue-Fan vermissen. Allerdings muss sich dieser Geschmack nicht aus dem Verfahren ergeben. Der Schlüssel zum Genuss können auch Gewürze sein, die das vorbereitete Grillgut mitbringt:

– Geräucherter Paprika
– Geräucherter Pfeffer
– Hickorysalz
– Fleur de Sel de Chardonnay

Aromatische Schoten werden getrocknet und gemahlen. Anschließend wird Eichenholz für die behutsame Veredelung verwendet. So wird der warme, fruchtige und leicht süßliche Charakter um eine rustikale Rauchnote bereichert. Geräucherter Paprika, beispielsweise von der Traditionsmarke El Avion, ist aus der spanischen Küche nicht wegzudenken. Für die Vorbereitung des Grillguts eignet sich dieses Gewürz ebenso wunderbar wie für Gulasch oder Schmorgerichte.

Eine innovative Idee kommt von dem Gewürz-Spezialisten Spice for Life. Schwarzer Urwaldpfeffer aus Südindien wird in einem aufwendigen und schonenden Verfahren geräuchert. Während der rauchige Charakter bei Paprika sehr präsent ist, wirkt er bei der pfeffrigen Bio-Delikatesse sehr fein. Dieser edle Gewürz-Joker empfiehlt sich für den Akt mit der Mühle, bevor das gegrillte Steak serviert wird.

Bei der amerikanischen Barbecue-Runde ist der Griff zum Hickorysalz eine Selbstverständlichkeit. Hochwertige Varianten werden mehrere Tage geräuchert, wofür Hickoryholz verwendet wird. Günstige Varianten vom Smoked Salt werden schlichtweg mit Raucharomen versetzt. So oder so: Beim Grillen mit Gas wirkt dieses Basic wahre Wunder. Vor allem vegetarische Grillspezialitäten erhalten dank der salzigen Brise erfreulich viel Pepp.

Für wahrhaftige Geschmacksexplosionen empfiehlt sich ein französisches Finish: Fleur de Sel Chardonnay zählt zu den edelsten Gewürzen der Gourmet-Küche. Meersalz wird über einem Eichenfass geräuchert, das zuvor für die Weinproduktion verwendet wurde. So nehmen die Salzkörner sowohl die Aromen des Rauchs als auch die Chardonnay-Noten an.

Feurige Tafelrunde im Freien

Die Gewürz-Tipps können die Karten beim Für & Wider neu mischen. So lohnt sich vielleicht doch ein Blick auf den Test & Preisvergleich von Gasgrills. Einige Gasgrill-Modelle eignen sich für das Räuchern von Forellen und für die Zubereitung typischer BBQ-Spezialitäten aus den USA. Und wie stets ums Ambiente? Ein Tischkamin im ansprechenden Design sorgt auch dann für Gemütlichkeit, wenn der Grill-Meister bei Antipasti am Rotwein nippt.

Die besten Methoden zum Lagern von Fleisch

Bakterien auf dem Fleisch mögen es warm, da sie sich so auf der Oberfläche leicht vermehren können. Allein der Weg vom Geschäft nach Hause kann die Haltbarkeit von nicht gekühltem Fleisch empfindlich verkürzen. Insbesondere im Sommer ist daher die Verwendung einer Thermokühltasche empfehlenswert. Die optimale Lagertemperatur beträgt für Fleisch 2 bis 4 Grad. Die Haltbarkeit variiert zwischen den Fleischsorten. Während sich Rindfleisch drei bis vier Tage hält, sollte Schweine- und Kalbfleisch innerhalb von drei Tagen zubereitet werden. Wenn Hackfleisch nicht am gleichen Tag, an dem es gekauft wurde, verarbeitet wird, ist es ratsam, das Hackfleisch einzufrieren. Dieser Ratgeber gibt wertvolle Tipps zum Lagern von Fleisch.Fleisch richtig lagern

Das Fleisch muss aus der Packung heraus

Eingeschweißtes, rohes Fleisch muss aus der Verpackung heraus, da sich in der Verpackung mit der Zeit Kondenswasser und Bakterien ansammeln können. Im Anschluss sollte das Fleisch mit kaltem Wasser abgespült und mit Küchenpapier abgetupft werden. Nun kann es in einer Schüssel gelagert und bis zur Zubereitung mit Frischhaltefolie abgedeckt werden.

1. Das Fleisch in Öl einlegen

Die Haltbarkeit von Fleisch kann einige Tage verlängert werden, wenn es in Öl eingelegt wird. Dank des Luftabschlusses wird das Verderben verhindert. Zudem wird das Fleisch durch das Öl noch zarter. Zum Einlegen sind beispielsweise Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl geeignet. Zusätzlich kann das Fleisch im Öl je nach Belieben noch mariniert werden, zum Beispiel mit Knoblauch oder Chili. Noch mehr Informationen finden Sie hier.

2. Fleisch im Tiefkühlfach lagern

Wenn das Fleisch später als in drei Tagen zubereitet werden soll, kann und sollte es im Tiefkühlfach eingefroren werden, wo es sich bei -18 Grad mehrere Monate hält. Die Qualität bleibt besser, je schneller das Fleisch abkühlt. Viele Tiefkühltruhen verfügen über eine Schockfrost-Taste zum schnellen Einfrieren. Rindfleisch beispielsweise hält sich in der Tiefkühltruhe bis zu zehn und Schweinefleisch bis zu sechs Monate. Dabei ist es wichtig, dass das Fleisch stets in Alufolie oder im Gefrierbeutel verpackt ist. Zur Überprüfung der Haltbarkeit kann das Fleisch mit einem Einfrierdatum versehen werden. Ein guter Tipp ist, das Fleisch im Kühlschrank langsam aufzutauen, da dadurch Fleischstruktur und Geschmack unverändert bleiben.

3. Durch Vakuumieren das Fleisch einschweißen

Das Fleisch wird beim Vakuumieren hygienisch durch das Luftabsaugen in der Folie eingeschweißt. Dadurch hält das vakuumverpackte Fleisch bei 0 Grad einige Wochen und es kann zudem in der Folienverpackung noch reifen. Auch im Kühlschrank ist das Fleisch mehrere Tage vor Austrocknung und Sauerstoffzufuhr geschützt. Hier ist ein Vakuumiergerät von der Firma La-va empfehlenswert. Die Geräte zeichnen sich durch Langlebigkeit und eine hohe Qualität aus. Beim Vakuumieren sollte jedoch darauf geachtet werden, mit Latexhandschuhen und keimfreien Arbeitsgeräten zu arbeiten. La-va rät stets dazu, auf einem Schneidbrett aus Kunststoff oder glattem Edelstahl zu arbeiten. Beim Vakuumieren sollte mit sauberen Händen gearbeitet werden. Beim Befüllen des Beutels wird die obere Beutelöffnung nach außen gekrempelt und später erst wieder umgestülpt, damit an der geschweißten Stelle kein Fettfilm haftet und perfekte Schweißnähte garantiert sind.

richtige Lagerung von FleischNassreifung de Fleisches

Das Fleisch kann im Vakuumbeutel optimal reifen, damit es besonders zart und bekömmlich schmeckt. Die Fleischreifung hängt prinzipiell vom Alter des Fleischstückes, von der Muskelglykogen-Menge sowie der Temperatur und Zeit ab.
Je tiefer die Temperatur ist, desto länger dauert die Fleischreifung. Dunkles Fleisch sollte nicht länger als sechs Wochen gekühlt werden, bei einem längeren Zeitraum ist das Einfrieren ratsam. Der voll erhaltene Saftgehalt im Fleisch überzeugt enorm.

Trockenreifung im Reifebeutel

Im Gegensatz zur Nassreifung verläuft die Trockenreifung nach einem anderen Prinzip. Bei dieser Art wird Edelfleisch hergestellt, denn der metallische Geschmack, der bei der Nassreifung häufig entsteht und später wieder verfliegt, entfällt hierbei komplett.

• Der Herstellungsprozess, bei dem das Gesamtgewicht des Fleisches bis zu 20 Prozent schrumpft, findet in einem sogenannten Membranbeutel statt, welcher vorab mit einem Vakuumiergerät luftleer gemacht wird.

• Ein biochemischer Prozess findet statt, da die verwendeten Membranbeutel nach außen wasserdampfdurchlässig, aber nach innen luftdicht sind.

• Außen sollte das Fleisch eine leichte Fettschicht haben, da die trockene Außenschicht nach dem Reifeprozess einen weiteren Gewichtsverlust mit sich bringt.

• Als ideale Kühlschranktemperatur sind 0 bis +4 Grad empfehlenswert.

• Der Reifebeutel sollte unbedingt auf ein Gitter gelegt werden, damit das Fleisch optimal durchlüftet wird.

• Bewegung ist für das Edelfleisch nicht gut, es sollte daher auf jeden Fall während des Reifeprozesses am gleichen Platz liegen bleiben, damit die ablaufenden Prozesse im Fleisch nicht durcheinander gebracht werden. Nach etwa 3 bis 4 Wochen kommt das hochwertige Edelfleisch zum Vorschein und dieses kann auf dem Grill oder auch in der Pfanne zubereitet werden.

• Nun zeigt sich, dass sich das Warten auf jeden Fall gelohnt hat. Das Fleisch ist hauchzart und bekömmlich und es entfalten sich nussige Aromen. Ein wahres Erlebnis für den Geschmack und die Gaumen.

Landestypisch Grillen

Landestypisch Grillen

Grillen bedeutet bei vielen immer noch das Steak oder die Bratwurst kurz auf den Grill geworfen und fertig ist. Dabei kann das Grillvergnügen in vielen Varianten zelebriert werden. Warum nicht mal landestypisch grillen, schließlich gibt es mehr als Bratwurst und Steak. Seit über 300.000 Jahren wird nachgewiesenermaßen gegrillt, und das je nach Landstrich mit ganz unterschiedlichen Rezepten. Grillen hat eben Tradition.Landestypisch Grillen

Mit dem Feuer kam das Grillen

Seitdem sich der Mensch das Feuer nutzbar gemacht hat, werden Lebensmittel auf selbigen gegart. Schon vor Jahrtausenden gehörten Jagd, Feuer und die Zubereitung des Fleisches in die Hand der Männer. Und so ist auch heute noch in vielen Kulturen Grillen eine echte Männersache. Und das nicht nur in Deutschland. Je nach Region wird die Zeremonie des Grillens aber ganz unterschiedlich ausgeübt. Es lohnt sich, mal über den Tellerrand und auf die Grillroste anderer Länder zu schauen. Dabei darf natürlich die typische Berufsbekleidung Schürze nicht fehlen. Und die gibt es auch als schicke Länderschürze. So wissen Gäste gleich, was auf der Speisekarte steht.

Grillen in Afrika

Braii heißt das traditionellen Grillen in Südafrika. Die Tradition geht auf die Buren, die europäischstämmigen Einwohner Südafrikas, zurück. Einst durften nur Männer an diesen Festen teilnehmen. Heute sind auch Frauen dabei zu finden. Bei den Grillfesten wird die typische Burenwurst, eine Art Brühwurst, auf dem Grill zubereitet. Aber auch Steaks und Koteletts werden gegart. Dazu gibt es jede Menge Bier und natürlich alles, was die Region an Lebensmitteln hergibt. Das Grillen bleibt den Männern überlassen. Frauen kümmern sich um die Salate.

In den USA wird auf vielfältige Weise gegrillt

So weit, wie das Land ist, so viele unterschiedliche Grilltraditionen gibt es her. Viele regionale Unterschiede machen das Grillen zu einem Erlebnis. In vielen Regionen wird das Fleisch im Smoker gegrillt oder über Hickoryholz zubereitet. Da kommt nicht nur Schwein oder Rind auf den Tisch. Auch Meeresfrüchte und Geflügel werden über dem Feuer gegart. Vorher erhält das Grillgut aber eine Marinade, die je nach Landstrich unterschiedlich ist, aber immer eine deutliche Schärfe erhält. Sehr spannend sind die dazugehörigen Soßen, die von feurig-scharf bis fruchtig und sauer reichen. Und in so mancher Soße ist auch ein kräftiger Schuss Alkohol.

Die Südsee – das Grillvergnügen der besonderen Art

Kaum ein Landstrich ist wohl so reich an Früchten und Gewürzen wie die Südsee. Und so wird beim Grillen natürlich richtig aufgefahren. Auf Pimentholz, über einer Grube mnit einem Holzfeuer, werden das traditionelle Jerk hergestellt. Vorher wird das Fleisch in verschiedenen Gewürzen mariniert. Aber auch hier wird nicht nur Fleisch gegrillt. Fische und Meeresfrüchte gehören zum Essen am Feuer dazu. In Australien und Neuseeland gehört Grillen sogar zum Weihnachtsfest und ist ein wesentlicher Bestandteil der Esskultur. In Hongkong hat auch das Barbecue Bedeutung und wird vor allem bei Ausflügen zelebriert. Das Fleisch wird vorher in Honig eingelegt und an langen Spießen über dem Feuer gegart.

Grillfeste müssen nicht immer deutsch sein

Warum nicht einmal was anderes probieren? Grillen ist auf der ganzen Welt verbreitet und mit der Berufsbekleidung Schürze in den Farben des jeweiligen Landes wird Grillen garantiert ein richtiger Spaß.