4 Arten zur Kohleanordnung im Grill

Einen Kugelgrill aber auch offene Grills sollte man nicht komplett mit Kohle bzw. Glut befüllen. Dann hat man keinen Platz mehr um Grillgut zwischen zu lagern und auch keinen Platz mehr für Fleisch, welches vielleicht keine Schuhsohle wegen zu großer Hitze werden soll. Exemplarisch für einen Kugelgrill habe ich einmal aufgezeichnet welche Möglichkeiten es gibt um mit Kohle unterschiedliche Resultate zu erzielen.

 

Kohle im Kugelgrill1. Mehrzonen Grill
Links sind zwei bis drei Lagen Kohle übereinander, der Haufen wird nach rechts dünner. Hier ist es sehr heiß, eine gute Stelle um anzubraten. Im mittleren Bereich wird dann fertig gegaart, die Hitze reicht nicht aus um das Fleisch zu verbrennen. Rechts wird warm gehalten.

 

 

 

2. Typische indirektes Setup
In der Regel hat man Grillkörbe oder Gitter um die Kohle rechts und links zu halten. Alternativ kann man aber eine Aluschüssel mittig einsetzen um das Setup zu realisieren. Dann kann man in der Mitte ein Hähnchen oder einen Braten indirekt zubereiten.

 

 

 

3. Minion Ring
In der Mitte kann man wunderbar indirekt bei großer Hitze Grillen. Einen sauber aufgebauten Minion Ring benötigt man z.B. bei Pulled Pork. Wichtig dabei ist, das die Kohlestücke sich berühren, sonst geht der Ring aus.

 

 

 

4. Bulls Eye
Eine gute Alternative für Minutensteaks und Co. Vor allem wenn man mal für sich alleine Grillt und nicht eine Kompanie versorgen muss ein attraktives Setup. Auch hier wieder mit großer indirekter Grillzone.

 

 

 

 

 

 

Interview mit: Disturbed Cooking – Feuer und Flamme für gutes Essen

Ich hatte die Möglichkeit Sven O. Rimmelspacher, dem Author von Disturbed Cooking nach seiner Motivation zu fragen:

Disturbed Cooking ist ursprünglich aus einer Laune heraus enstanden. Da ich lernen wollte, wie die ganzen Social-Media-Plattformen funktionieren (also Blog, YouTube, Facebook ,Twitter, usw.) habe ich ein Thema gesucht, mit dem ich das auch sinnvoll ausprobieren konnte. Ich heiße Sven O. Rimmelspacher, wohne in Karlsruhe, bin geschäftsführender Gesellschafter der Pickert & Partner GmbH und in meiner Freizeit leidenschaftlicher Griller, Koch, Esser und Genießer. Meine Firma entwickelt Software für Produktionsmanagement (MES-Software), Qualitätsmanagement (CAQ-Software) und Traceability-Software für die produzierende Industrie und der hohe Qualitätsanspruch dort ist für mich auch beim Essen und Zutaten ein entscheidendes Thema.

Somit habe ich also Mitte 2009 begonnen, die ersten Blogbeiträge zu den Themen Grillen und Kochen zu schreiben und Videos davon zu veröffentlichen. Da das sehr schnell sehr gut funktioniert hat und auf viel Interesse gestoßen ist, hat sich dann die Website und vor allem auch die Qualität der Inhalte kontinuierlich verbessert.

Heute mache ich in erster Linie Videos vom Grillen und Kochen. Ich lege großen Wert auf gute und qualitativ hochwertige Zutaten, liebe gutes Fleisch, lehne Massentierhaltung ab und vermeide industriell hergestellte Produkte so weit es geht. Als Slow Food-Mitglied bemühe ich mich außerdem darum, über all diese Themen zu sprechen und genau das kann ich über diese Plattformen sehr gut tun. Im Vordergrund steht, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, ein gutes Essen auf dem Grill oder Herd zuzubereiten. In vielen Fällen kommt es nur auf die richtigen Infos und ein wenig Geduld an. Die Videos beschränken sich auf das Wesentliche, stundenlange Erklärungen und Handgriffe gehen mir auf die Nerven.

Gasgrill und Gasverbrauch: Wie lange hält eine Gasflasche beim Grillen?

Eine oft gehörte / gestellte Frage: „Wie lang kann ich den mit dem Gasgrill grillen?“ Die wenigsten Hersteller geben dazu eine valide Auskunft. Man kann aber davon ausgehen, dass ein Gasgrill 70 – 80 g/h je kw Brenner-Leistung benötigt. Das bezieht sich auf die voll aufgedrehte Brennerdüse. Dreht man nur halb auf, wird auch nur die Hälfte an Gas verbraucht. Also:

  • 1 kw = 75 g / h
  • 2 kw = 150 g / h
  • 3 kw = 225g / h
  • und so weiter…

Die oben genannten Werte beziehen sich wie schon gesagt auf Volllast je Stunde. Bei den Modellen mit Seitenbrenner, Räucherkammer u. Rückwandbrenner sind die entsprechenden Verbrauchsdaten bereits mit eingerechnet. Die Angaben beziehen sich auf maximale Leistung der Grillgeräte.

  • Weber Q 100 202 g/h
  • Weber Q 200 264 g/h
  • Weber Q 300 440 g/h
  • Weber Gasgrill Spirit 210 485 g/h
  • Weber Gasgrill Spirit 310 760 g/h
  • Weber Gasgrill Genesis E + S 310 880 g/h
  • Weber Gasgrill Genesis E + S 320 1130 g/h
  • Weber Gasgrill Summit 420 1140 g/h
  • Weber Gasgrill Summit 450 1520 g/h
  • Weber Gasgrill Summit 650 1830 g/h

Beispiel Rechnung:
Ein Weber Q 100/120 verbraucht 200 gr. gas je Stunde. angehängt ist eine 5kg Gasflasche. Dann lautet die Berechnung: 5000 g / 200g pro h = 25 Stunden

Gasverbrauch Outdoorchef Gasgrills angenommen von einen Verbrauch von 75 g/h bei vollast.

  • Outdoorchef City Gas 420 323 g/h
  • Outdoorchef Porto 480 405 g/h
  • Outdoorchef Delta 480 405 g/h
  • Outdoorchef Ambri 480 LH 405 g/h
  • Outdoorchef Leon 570 638 g/h
  • Outdoorchef Ascona 570MX 728 g/h
  • Outdoorchef Montreux 570MX2 728 g/h
  • Outdoorchef Roma Deluxe 570MXS 953 g/h
  • Outdoorchef Paris 570 728 g/h

das richtige Salz zum Grillen

Salz ist nicht gleich Salz – oder doch? „Fleur de Sel“ aus Frankreich, das heute noch per Hand von Salinenfeldern in der Camargue oder der Bretagne abgeschöpft wird ist für die einen das bessere Salz. Andere lieben den Geschmack des grobkörnigen, leicht rosafarbenen Himalayasalzes, das in Wirklichkeit fast immer aus Pakistan stammt. Letzteres gab es vor kurzem bei uns und mein 10-jähriger Nachwuchs sagte ohne Aufforderung „Das Salz schmeckt aber besser als sonst“.

Zeit der Sache mal auf den Grund zu gehen.

Salz besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid. Man kann es grundsätzlich in Meer- und Steinsalz unterscheiden. Während in der Geschichte manuelle Gewinnungsverfahren entwickelt wurden, sind wir heute bei der maschinellen Salzgewinnung und -verarbeitung. 95% des Salzes, was wir zu uns nehmen, gelangt in unsere Körper durch Fertiggerichte und Süßigkeiten. Nur 5% verarbeiten wir selbst in der Essenszubereitung.

Modernes Salz wird durch die Industrie hergestellt. Dabei handelt es sich entweder um bergmännisch abgebautes Salz oder um Siedesalz, bei dem der Name bereits sagt, wie es gewonnen wird: Wasser wird in einen Salzstock geleitet, wo es das Salz aus dem Stein löst. Die Sole wird wieder an die Oberfläche befördert, gereinigt und schließlich getrocknet. Das Salz wird in vielen Fällen noch gereinigt und gebleicht, damit es schneeweiß aussieht. Mineralien und Spurenelemente werden als „Verunreinigungen“ bezeichnet und entfernt. Anschließend versetzt die Industrie ihr Salz mit Aluminiumhydroxid, einem sogenannten Trennmittel, um es rieselfähig zu halten. Zusätzlich wird es mit Jod und Fluor angereichert, dann hat man für das Marketing einen USP und das Salz einen gesunden Anstrich.

Für die Gewinnung von Meersalz wird das Meerwasser an den Küsten, zum Beispiel von Frankreich, Spanien, Portugal und Afrika in künstlich angelegten Becken aufgefangen. Sonne und Wind bringen das Wasser zum Verdampfen – zurückbleibt das Meersalz. That`s it! Außer, es wird noch einmal durch die Industrie bearbeitet, was bei Meersalz aber auch in 80% der Fälle vorkommt. Unbehandeltes Meersalz ist aber heute auch nicht mehr das, was es einmal war. Das Meer ist heute mit vielerlei Abfällen und Schwermetallen belastet.

Was ist jetzt die bessere Wahl?

Ich persönlich bleibe bei dem sog. Himalayasalz. Industriesalz ist das günstigste Salz aber am weitesten davon entfernt, was die Natur unter Salz versteht. Meersalz, irgendwie muss ich dabei immer an die Millionen von Plastiktüten denken, die in den Meeren der Welt schwimmen… Bleibt noch das Himalayasalz, wo ich noch meinem Junior gesagt habe: „Das kann Spuren von Dinosaurierpisse enthalten“. Für mich, das ehrlichste Salz was man kaufen kann.

Salz & Steak

Salz trocknet das Fleisch aus, ist eine der Thesen, die da draußen kursieren. Was macht Salz auf purem Rindfleisch wirklich? Es löst eine Osmose aus, vorausgesetzt, es kann lange genug einwirken. Osmose bedeutet, dass das Wasser aus dem Fleisch wandert. Das belegt die gerade genannte These.

Die Frage ist nun, ist das gut oder ist das schlecht?

Es kommt darauf an, wie lange das Salz einwirken kann. Bis zum Zeitraum von einer viertel Stunde kann auch ein Steak, welches im Salz liegt nicht austrocknen. Ich persönlich salze ca. 10 Minuten vor dem Grillen beide Seiten ordentlich ein. Dann darauf achten, dass eine Grillzange zum Einsatz kommt und keine Fleischgabel. Diese beschädigt nur unnötig das Fleisch und lässt den Saft auslaufen. Wenn das Salz nun auf dem Grill mit den Aromastoffen der Holzkohle und dem austretenden Fleischsaft eine Verbindung eingeht, so ist das eine durchaus wohlschmeckende Kruste, die sich da bildet. Also, ruhig vor dem Grillen salzen. Wer Pfeffer mag, würzt damit nach dem Grillen, denn Pfeffer würde auf dem Grill nur verbrennen und keinen eigenen Geschmack mehr hinterlassen. Jetzt müsst ihr nur noch mit eurem Gewissen klären, welches Salz ihr kauft 🙂

 

Gewinnspiel: Gewinne jeden Tag Gourmetfleisch

Gourmetfleisch.de startet in den Mai mit einem Gewinnspiel. Einfach mitmachen und bei einer der täglichen Ziehungen einen Shop-Gutschein gewinnen. Gourmetfleisch.de hat leckeres Fleisch, Geflügel, Fisch, Soßen und Gewürze im Angebot.

Aktuell gibt es auch ausgesuchte Artikel 33% Rabatt, so das man sich mit einem Gutschein schon mal 850 gr. leckeren Iberico Rücken holen kann. Einfach mal mitmachen, es kann nicht schaden…

Das epische Sandwich

Naja, ein jeder von uns hat so einen Traum, einmal das persönliche Superlativ aufstellen. In meinem Fall hatte ich bisher immer vor, ein Schwein auf einem zugefrorenem See zu grillen. Die westdeutschen Winter lassen dieses Vorhaben aber nur bedingt zu.So, das es bei der Aussage das es ein Vorhaben ist zunächst bleibt. Jetzt habe ich aber etwas gefunden, was sich durchaus umsetzen lässt…