so sollte der grill nicht aussehen

Der richtige Grill für den Balkon

Welchen Grill für den Balkon?

Sommerzeit ist Grill-Zeit, und alle Jahre wieder stellt sich für zukünftige Grillbesitzer die Frage nach dem idealen Gerät. Während Eigenheimbesitzer mit eigenem Garten die voll Auswahl haben, gibt es für Bewohner von Eigentumswohnungen oder Mieter von Etagenwohnungen mit Balkon einiges zu beachten.welcher grill ist am besten fuer den balkon

Im Folgenden haben wir Grills aus dem Kamdi24 Grillshop auf Ihre Balkon Verwendung getestet.
Der Holzkohlegrill

Der mit Kohle betriebene Grill ist der Klassiker überhaupt. Kein anderer Grill erzielt das typische Raucharoma, was aus einem gewöhnlichen Steak ein Stück Hochgenuss werden lässt. Leider hat die urtümliche Art der Nahrungszubereitung einen ganz großen Nachteil: Die Rauchentwicklung dient nicht nur dem guten Geschmack, sie strapaziert auch die Toleranz der Nachbarn.

Vor dem Einsatz eines Holzkohlegrills ist unbedingt in der Hausordnung nachzulesen, ob diese die Verwendung von Holzkohlegrills auf dem Balkon gestattet. Auch ein freundliches Nachfragen bei den Nachbarn kann nicht schaden.

Mit Holzkohle grillen braucht Zeit

Ein Holzkohlegrill ist nichts für Ungeduldige – vom Anfeuern bis zur richtigen Temperatur der Glut kann gut und gerne eine halbe Stunde vergehen. Daher kann nur zur Anschaffung eines Anzündkamins geraten werden. Diese Kamine werden mit Kohle gefüllt und befeuert. Durch die Sogwirkung wird Luft an die Glut gebracht und die Kohle im Nu entzündet. Einfacher geht es nicht, und rauchärmer ebenso wenig.
Ein Holzkohlegrill ist nicht gleich Holzkohlegrill. Verschiedene Typen haben den Markt erobert. Der Trichtergrill gilt als einer der besten Grilltypen. Hier wird die Kohle von unten her befeuert und kann so gleichmäßig und kräftig durchglühen. Beim Kauf ist aber darauf zu achten, dass der Gitterrost verstellbar ist. Dies ist nicht unbedingt Standard bei den Trichtergrills!
Häufig im Sortiment von Discountern zu finden ist der Säulengrill.

holzkohlegrill mit standfussDieser besteht, wie der Name schon sagt, aus einem Standfuß, einer Säule mit Belüftungsöffnung und dem eigentlichen Grillbereich.

Als Vorteil dieser Geräte lässt sich der günstige Einstiegpreis benennen. Zu den Nachteilen kann das unregelmäßige Abbrennen der Kohle und die etwas ungleichmäßige Verteilung der Wärmeentwicklung gezählt werden.

Den Grill dem Balkon anpassen

Kleine, portable Grills, die es im Sommer für wenige Euro in jedem Baumarkt gibt, eignen sich bestens für den Einsatz auf kleineren Balkonen. Störend kann jedoch sein, dass ein Standfuß fehlt – und man sich so für jedes Wenden des Grillgutes Richtung Boden bücken muss.

Eine Alternative, die sich sogar problemlos ähnlich einem Koffer transportieren lässt, ist die sogenannte Grilltonne. In ihr lässt sich für den Transport alles benötigte Zubehör verstauen. Vor dem Einsatz wird die Grilltonne aufgeklappt, mit Kohle gefüllt, befeuert und das Grillen kann starten. Achtung: Der Boden unter der Grilltonne erhitzt sich stark. Für den Einsatz auf dem Balkon eignen sich Grilltonnen nur nach ein bisschen Vorbereitung (z.B. durch Unterlegen mit Ziegelsteinen).

Interessant sind Grilltypen, die sich ähnlich wie ein Blumenkasten am Balkongeländer befestigen lassen. Die unterschiedlich verfügbaren Modelle unterscheiden sich vor allem durch ihre Optik und dem verwendeten Material. Bei den Balkongeländergrills haben allerdings die durchweg hohe Qualität und das außergewöhnliche Design seinen Preis.

Der Gasgrill

In den letzten Jahren setzt sich der Gasgrill als bevorzugtes Objekt für Balkon und Terrasse immer mehr durch. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringe Geruchsentwicklung, kaum Qualm, keine lange Wartezeit und ein weitestgehend akzeptables Geschmacksergebnis beim Grillgut.

Die Produktpalette der Gasgrills reicht vom kleinen Tischgerät bis hin zu Standgeräten, die locker die Größe einer Kommode erreichen können. Genauso breit gefächert ist auch die Preisspanne, wobei man immer sagen kann, dass ein Gasgrill in der Anschaffung teurer ist als ein vergleichbarer Holzkohlegrill. Für Gelegenheitsgriller mit einem kleinen oder mittelgroßen Balkon reicht ein Tischgrill größenmäßig aus, hier sind insbesondere die Modelle des bekannten Herstellers Weber zu empfehlen.
Befeuert werden Gasgrills mit Gaskartuschen oder –Flaschen. Diese Kartuschen sind nicht an Tankstellen erhältlich, sondern nur in spezialisierten Fachgeschäften. Es empfiehlt sich daher, immer eine oder zwei Kartuschen als Reserve im Haus zu haben, damit einem nicht mitten im schönsten Grillvergnügen das Gas ausgeht. Preislich gesehen muss für einen ordentlichen Gasgrill mindestens 250 Euro eingeplant werden, nach oben gibt es hier kaum Grenzen.

Der Elektrogrill

Allgemein als der Langeweiler unter den Grills verschriene ist der Elektrogrill. Anders als bei Holzkohle- oder Gasgrills wird hier nicht über offener Flamme das Grillgut zubereitet, sondern der Elektrogrill wird durch strombetriebene Heizspulen betrieben. Entsprechend geruchsarm und qualmlos geht das Grillen vonstatten.

Es wird sich also kein Nachbar über das sommerliche Grillvergnügen beschweren. Einstiegsmodelle gibt es bereits ab 25 Euro, ob diese Geräte allerdings für den Langzeitgebrauch tauglich sind, soll an dieser Stelle dahingestellt bleiben.

Elektrogill als Alternative

Nach Einschalten sind die Elektrogrills sofort betriebsbereit, die Temperatur lässt sich häufig stufenlos regeln. Da der Elektrogrill keine Hitze nach unten abstrahlt, kann er gefahrlos auf einem Tisch betrieben werden. Im Winter ist auch eine Verwendung in geschlossenen Räumen völlig gefahrlos möglich.

Auch das Risiko, dass mitten beim Grillen die Kohle ausgeht oder die Gaskartusche leer wird, besteht bei einem Elektrogrill nicht. Nach der Benutzung lässt sich ein Elektrogrill einfach reinigen, verstauen und so sicher und platzsparend für den nächsten Einsatz aufbewahren. Bei so vielen Vorteilen gibt es natürlich auch Schattenseiten.so sollte der grill nicht aussehen

Der Geschmack vom auf einem Elektrogrill zubereiteten Steak ist wesentlich unaromatischer als bei konventionellen Methoden. Es fehlt natürlich auch das Feeling, einen „echten“ Grill zu befeuern und aus ursprüngliche Art und Weise Nahrung zuzubereiten. Dafür können Elektrogrills auch dann auf dem Balkon betrieben werden, wenn die Hausordnung dieses explizit verbietet.

Grillen auf dem Balkon macht zweifelsohne Spaß. Was nun das richtige Gerät ist, muss jeder individuell für sich entscheiden. Wichtig ist, was die Hausordnung erlaubt und was die Nachbarn tolerieren. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile, die vor einem Kauf gründlich gegeneinander abgewogen werden sollten.

Bildquellen:
https://www.pexels.com/photo/food-chicken-meat-outdoors-8572/
https://www.pexels.com/photo/the-grill-man-6026/
https://www.pexels.com/photo/countryside-chicken-meat-raw-63746/

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