Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Modern Times: rauchige Würze für den Gasgrill

Gas oder Kohle? Welche Ressource beim Grillen besser ist, kann zu heißen Diskussionen führen. Beide Varianten kennen Fürsprecher und Gegner. Vorzüge und Nachteile lassen sich für beide Konkurrenten im Garten-Center finden. Manches Mal spielen die persönlichen Vorlieben eine untergeordnete Rolle. Dann muss sich sogar der Grill-Meister mit einer ausgeprägten Schwäche fürs offene Feuer fragen: Welche Vorteile hat ein Gasgrill?

Grenzen, Regeln und Hürden

Das Leben ist von Regeln geprägt. Ein Barbecue mit lodernden Flammen und glühenden Kohlen ist nicht überall erwünscht. Campingplätze, Schrebergärten, Mehrfamilienhäuser: Mit Blick auf die Brandgefahr oder die Geruchsentwicklung werden Holz und Kohle tabuisiert. Wer bisher um den Gasgrill einen weiten Bogen geschlagen hat, wird sich in diesen Situationen mit der modernen Technik anfreunden. Wahrhaftige Holzkohle-Fans nehmen diese Herausforderung gerne und fragen sich: Welche Nachteile hat ein Gasgrill? Ganz oben in den Contra-Charts rangiert der Mangel an rauchigen Noten bei den zubereiteten Speisen. Zudem hängt das Herz an dem urigen Ambiente, das vom offenen Feuer ausgeht. Hier gibt es doppelt gute News: Beide Defizite lassen sich galant ins Positive umkehren.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt

Während der Zubereitung werden Steaks, Gemüse und anderes Grillgut vom Rauch der Holzkohle umgarnt. Dieses typische Aroma möchte kaum ein Barbecue-Fan vermissen. Allerdings muss sich dieser Geschmack nicht aus dem Verfahren ergeben. Der Schlüssel zum Genuss können auch Gewürze sein, die das vorbereitete Grillgut mitbringt:

– Geräucherter Paprika
– Geräucherter Pfeffer
– Hickorysalz
– Fleur de Sel de Chardonnay

Aromatische Schoten werden getrocknet und gemahlen. Anschließend wird Eichenholz für die behutsame Veredelung verwendet. So wird der warme, fruchtige und leicht süßliche Charakter um eine rustikale Rauchnote bereichert. Geräucherter Paprika, beispielsweise von der Traditionsmarke El Avion, ist aus der spanischen Küche nicht wegzudenken. Für die Vorbereitung des Grillguts eignet sich dieses Gewürz ebenso wunderbar wie für Gulasch oder Schmorgerichte.

Eine innovative Idee kommt von dem Gewürz-Spezialisten Spice for Life. Schwarzer Urwaldpfeffer aus Südindien wird in einem aufwendigen und schonenden Verfahren geräuchert. Während der rauchige Charakter bei Paprika sehr präsent ist, wirkt er bei der pfeffrigen Bio-Delikatesse sehr fein. Dieser edle Gewürz-Joker empfiehlt sich für den Akt mit der Mühle, bevor das gegrillte Steak serviert wird.

Bei der amerikanischen Barbecue-Runde ist der Griff zum Hickorysalz eine Selbstverständlichkeit. Hochwertige Varianten werden mehrere Tage geräuchert, wofür Hickoryholz verwendet wird. Günstige Varianten vom Smoked Salt werden schlichtweg mit Raucharomen versetzt. So oder so: Beim Grillen mit Gas wirkt dieses Basic wahre Wunder. Vor allem vegetarische Grillspezialitäten erhalten dank der salzigen Brise erfreulich viel Pepp.

Für wahrhaftige Geschmacksexplosionen empfiehlt sich ein französisches Finish: Fleur de Sel Chardonnay zählt zu den edelsten Gewürzen der Gourmet-Küche. Meersalz wird über einem Eichenfass geräuchert, das zuvor für die Weinproduktion verwendet wurde. So nehmen die Salzkörner sowohl die Aromen des Rauchs als auch die Chardonnay-Noten an.

Feurige Tafelrunde im Freien

Die Gewürz-Tipps können die Karten beim Für & Wider neu mischen. So lohnt sich vielleicht doch ein Blick auf den Test & Preisvergleich von Gasgrills. Einige Gasgrill-Modelle eignen sich für das Räuchern von Forellen und für die Zubereitung typischer BBQ-Spezialitäten aus den USA. Und wie stets ums Ambiente? Ein Tischkamin im ansprechenden Design sorgt auch dann für Gemütlichkeit, wenn der Grill-Meister bei Antipasti am Rotwein nippt.

Schreibe einen Kommentar